Rebecca Jones: My Credo as a Christian Woman – Glauben leben als Frau
Ein bemerkenswertes Dokument, das im Original vom amerikanischen “Council on Biblical Manhood & Womanhood” veröffentlicht wird. Rebecca Jones’ Glaubenssätze könnten einen Paß darstellen, hinter dem nach 40 Jahren harter Wanderung durch Gebirge und Wüsten der Blick auf grüne Landschaften und milderes Gelände sichtbar wird. 40 Jahre Feminismus haben Männer als Verlierer und Frauen erdrückt von Ansprüchen zurückgelassen. In der Diskussion zwischen Egalitarians und Complementarians bekennt sie sich ganz klar zur zweiten Gruppe, die glaubt, daß Gott Mann und Frau verschieden geschaffen hat, um sich zu ergänzen, nicht gleich, um in Konkurrenz zu treten.
Ich glaube, daß Gott mich als Frau nach seinem Bilde geschaffen hat.
Ich glaube, daß Gott als Schöpfer meine ganze Person, meinen Körper, meine Seele, meine Gedanken und Gefühle zu einem Ganzen gemacht hat.
Ich glaube, daß Gott sich in der Welt, in der ich lebe, durch seinen Sohn Jesus Christus offenbart hat. Ich lerne beide Offenbarungen Gottes in der Bibel kennen. Der Geist Jesu hilft mir, die Bibel zu verstehen, er wirkt in meinem Herzen und meinem Verstand.
Ich glaube, daß Gott ein Gott ist, in drei verschiedenen Gestalten; diese drei Gestalten werden in ihrem Wesen als Dreieinigkeit in der Bibel sichtbar.
Ich glaube, daß unser Zusammenleben als Menschen etwas widerspiegeln kann von der vollkommenen Einheit, die Gott selbst seit Ewigkeit in dieser Dreieinigkeit darstellt.
Ich glaube, daß Gott beide, Mann und Frau, nach seinem Bild geschaffen hat.
Ich glaube, daß Gott dem Mann unter den Menschen (wie in Adam und Jesus deutlich wird) eine (representative) besonders verantwortungsvolle und bestimmende Rolle gegeben hat und daß er ebenso jedem Mann eine solche Rolle als Haupt seiner Frau und seiner Familie gegeben hat.
Ich glaube, daß Gott die Ehe und Familie als den grundlegenden Baustein menschlichen Zusammenlebens bestimmt hat.
Ich glaube, daß Gott die Ehe (wie alle menschlichen Gemeinschaften) geschaffen hat, um sein Wesen und seine Liebe zu den Menschen zu offenbaren.
Ich glaube, daß Gott mich als Helferin für meinen Ehemann geschaffen hat und daß, wenn ich meinem Ehemann diene und gehorche, ich genauso Gott diene und gehorche.
Ich glaube, daß mein Ehemann geschaffen ist zuallererst, um Gott zu lieben und daß er in seinen Beziehungen zu Menschen Gottes Wesen zeigen soll, wenn er seiner Verantwortung als Beschützer, Verteidiger, Führer, Lehrer, Versorger und Vater nachkommt.
Ich glaube, daß ich geschaffen worden bin zuerst, um Gott zu lieben, daß ich dann (da Gott mich nicht zum Alleinsein bestimmt hat) geschaffen bin, um Kinder zu gebären und zu ernähren, meinem Ehemann eine Hilfe zu sein und dadurch und durch andere Aufgaben Gott und seiner Kirche zu dienen.
Ich glaube, daß ich das Evangelium am meisten ehre, wenn mir mein Zuhause meine erste Aufgabe, mein wichtigster Dienst ist.
Ich glaube, daß wenn ich mich als Frau gut fühle und das Weibliche in mir entdecke und auslebe, mir meiner anziehenden Wirkung auf meinen Mann bewußt werde, mich von meinem ehrlichen Wesen und meiner Herzenswärme leiten lasse, ich als Frau das beste Selbstwertgefühl bekommen und meiner Umgebung am wertvollsten sein kann.
Ich glaube, daß mein Mann in Verbindung mit Gott zu meinem geistlichen Wachstum beiträgt; vor Gott jedoch wird nicht meines Mannes Gerechtigkeit zählen, sondern Jesu Liebe, Gnade und Vergebung.
Ich glaube, daß die Bibel mich als Frau lehrt, die Autorität meines Mannes hochzuhalten in meiner Ehe und in unserer Familie; sie zu respektieren, sie zu ermutigen, sie zu wünschen und anzuerkennen, darauf hinzuarbeiten, sie zu vermehren und meine Kinder zu ermutigen, das gleiche zu tun.
Ich glaube, daß die Bibel mir sagt, daß ich nicht höchste geistliche Autorität in der Kirche anstreben soll. Ich soll nicht versuchen, die bestimmende Rolle von Männern in theologischen und kirchlichen Fragen zu besetzen. Ich soll besonders vermeiden, Männer zu belehren oder männliche Führung zu beurteilen.
Ich glaube, daß es meine Aufgabe ist, in meiner Gemeinde und Kirche mit Ermutigung, Lob, Zeugnis, Weisheit, Rat, Gebeten, Lobliedern und Unterweisung mich einzubringen, innerhalb der oben beschriebenen Strukturen. Eine besondere Verantwortung und Aufgabe ist es mir, jungen Frauen mit Rat und Begleitung zur Seite zu stehen, mit dem Ziel, sie zu ermutigen, ihre Ehemänner und Kinder zu lieben, Familie und Zuhause als ihre Aufgabe und ihr Feld anzusehen und dem Evangelium entsprechend zu leben.
Ich glaube, daß ich meine besonderen Gaben in der Kirche einbringen soll, Gastfreundschaft pflegen, wichtige Dinge im Hintergrund tun, mich für Notfälle und alle möglichen guten Taten bereithalten soll.
Ich glaube, daß Sünde mein ganzes Leben beeinflußt. Deshalb bin ich mir bewußt, daß meine sündige Natur gegen manche Wahrheiten und Glaubenssätze rebelliert. Möge Gott gnädig mein hartes Herz öffnen und mich nach seinem Willen formen.
(alle Hochachtung vor professionellen Übersetzern – hier ein Beispiel für eine “holprige” Übersetzung – das amerikan. Original siehe Link)