Altervater's Blog – Polygamie positiv denken

Polygamie aus biblischer und menschlicher Sicht

Sistahs’ voices: afro-american women rediscover polygamy

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“Sister Kinship, I am a Christian just like you so don’t misquote the Bible to me. The Bible is a book of Polygamy both new and old testaments, and anytime a few people object to the Polygamy of the Bible times like Paul they try to give reasons for not having more than one wife to a unlistening society. Without Polygamy Ruth could never have had a husband being a widow! Women in the Bible were all able to marry if they wanted because of Polygamy. So we Sisters interested in our African cultural roots know that Polygamy takes care of all women!”

So entgegnet die Verfasserin dieses Blogs “This Rasta Sister Explains Polygamy” einer “modernen” Schwarzen, die Polygamie als einseitig zur Befriedigung männlicher Bedürfnisse ansieht.

Polygamie hilft Frauen, sich gegenseitig zu unterstützen; stabilisiert Familien; gibt allen Kindern einen Vater, gibt Witwen einen Mann (dabei bezieht sie sich auf die alttestamentarische Rut), sie sieht Polygamie als Möglichkeit für alle schwarzen Frauen, die zu ihren kulturellen Wurzeln in Afrika zurückkehren möchten. Polyandrie (mehrere Männer) dagegen sieht sie als Chaos an: keine Frau weiß dann, wer der Vater ihres Kindes ist.

“Our Polygamy is HOLY because we practice it to benefit all women” – aus dem Mund einer schwarzen US-Amerikanerin hat das Gewicht und Glaubwürdigkeit und Zukunft, wenn sie sagt, welche Hoffnungen für schwarze Frauen und Kinder sie mit polygamen Familien verbindet.

Und dann fragt sie die Frauen, die denken, sie könnten keinen Mann teilen, ob sie sich so sicher seien, daß  sie ihren Mann noch nie teilen mußten?

Um mit einer wirklich positiven Vision zu schließen: “I know that in the Blackamerikkkan household Polygamy means more than 3 sources of income to pool and help all. And in Africa,and in the BIBLE Black women always work,house,field,business of the husband so they contribute always tremendously to the family welfare.We are not desparate,but happy BLACK women who loving work together with our co-wives and wonderful husband to care for the family’s needs,as well as the society’s needs” – Polygamie, um Familien ein stabiles Einkommen zu ermöglichen, um Frauen in Gemeinschaft auch bei der Familien – und Erwerbsarbeit zu stärken.

Welche Frau hat nicht die Einsamkeit in Erinnerung, wenn sie mit einem oder mehr kleinen Kind(ern) alleine zu Hause sitzt? Und er denkt, er müsse möglichst viel arbeiten, um die Familie zu versorgen? Und dabei in einen unlösbaren Konflikt kommt? Ich habe das schon mehrmals erfahren – diese Einsamkeit war ein Hauptgrund der Verzweiflung meiner Frau in der ersten Ehe, die Einsamkeit trieb auch meine zweite Frau oft an den Rand der Verzweiflung. Nach hunderten von Jahren weißer Mission in Schwarzafrika – warum sollten wir mit unserem Kleinfamilienmodell, das bedrohliche Erosionserscheinungen zeigt, uns nicht von afrikanischen Christen helfen lassen? Und unseren Eurozentrismus, der seine Wurzeln mehr in Aufklärung und griechisch-römischer Philosophie hat als in der Bibel, zugunsten der Familien und der Menschlichkeit aufgeben?

Eine weitere Stimme ist die schwarze Hochschuldozentin Dr. Patricia Dixon, die in ihrem Buch “We Want for Our Sisters what we want for ourselves” Monogamie als Ergebnis eines Eurozentrismus ansieht und eine schwarze Ethik der Polygamie zum Nutzen der Frauen entwickelt ,  “The Biblical Case Against Polygyny and for Monogamy” “…how the Bible has been used to affirm monogamy’s compatibility … with Christianity”. Es geht also nicht nur um einen fundamentalistischen Rückzug auf eine alttestamentarische Wortgläubigkeit und Gesetzlichkeit, sondern um, Befreiung, Beziehung, Behütung, Bewahrung, stabile Partnerschaften.

Geschrieben von altervater

26. November 2009 um 18:59

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