Altervater's Blog – Familienleben in der Bibel

Werte für Familien – die Schatztruhe Bibel ist voll davon

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erhebt keinerlei Anspruch auf theologische Richtigkeit, erliegt keiner dogmatischen Vermessenheit auf Unfehlbarkeit; er möchte niemanden überzeugen, möchte nicht rechthaben; eher ein subversives Gedankenexperiment, eine mahnende Stimme gegen den Gender-Gleichheits-Furor, ein zorniger Ausruf bei Betrachtung der Goldenen Kälber unserer Zeit Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von altervater

4. Februar 2010 um 11:41

Prozeß gegen Axel Hüls, der erste Tag. Fünf Verlierer: die Kinder und der Vater

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„Die Kinder haben ihrem Vater ins Gefängnis Briefe geschrieben, wegen eines Kontaktverbots darf er ihnen nicht antworten. Sie würden ihren Vater gern sehen, räumt Katja H. ein, verreisen aber wollten sie keinesfalls mit ihm.“ berichtet der Spiegel vom ersten Prozeßtag.

„Katja H. trennt sich im Mai 2009, im Juli präsentiert sie ihrer Familie einen neuen Lebensgefährten. Axel H. fordert nun das alleinige Sorgerecht – es folgen zwei Jahre Trennungs-Hick-Hack, wie es ihn ebenfalls millionenfach gibt: Der Vater muss ausziehen, die Kinder bleiben bei der Mutter, es gibt Umgangsregeln, wie oft der Vater wie lange die Kinder sehen darf,“ - so schnell geht das: die Frau befindet über die Entwicklung des Mannes, kann einseitig feststellen, daß er komisch wird, sie trennt sich, hat zwei Monate später einen neuen Lebensgefährten, er muß ausziehen, die Kinder bleiben bei der Mutter, er wird reglementiert, wie oft er seine eigenen Kinder sehen darf.

„Der Alltag lässt sich mit dem Glauben des zunehmend intoleranten Christen nicht vereinen. Er habe sich ans Alte Testament gehalten, sagt Katja H., sie habe sich ihm unterordnen müssen. Sie habe keine Röcke, keine kurzen Haare tragen dürfen. Die Kinder sollten nicht mehr in den Kindergarten, nicht mehr in den Fußballverein, sondern nur noch miteinander spielen. Auf seiner Homepage verbreitet er seine eigenwillige Auffassung von Glauben…“ - das reicht, um in Deutschland als Vater alle  Rechte zu verlieren, was einem aber bleibt ist die Unterhaltspflicht bis zur Erzwingungshaft bei nicht arbeiten.

Die Süddeutsche berichtet aus der Sicht der Frau: „Katja H., 31, gelernte Altenpflegerin, ist eine Frau, die tief im Christentum verwurzelt ist. Und vermutlich hat sie deshalb alles ziemlich lange ausgehalten. … Sie bekam das Sorgerecht für Jonas, 9, Benjamin, 7, Miriam, 5, und Lisa, 4. Und dann entführte ihr Mann die Kinder. 136 Tage lang, ohne Lebenszeichen. 136 Tage, in denen der Vater mit den Kindern durch Ägypten und den Sudan reiste. 136 Tage, in denen die Mutter zuhause verging vor Angst.“

Von einer Angst des Vaters, ohne Sorgerecht die Kinder zu verlieren, ist bei der Süddeutschen nicht die Rede; über die Mutter heißt es: „…kommen ihr schon nach ein paar Sätzen die Tränen. 136 Tage lang lebte Katja H. in einem leeren Haus, dessen Stille sie nicht aushielt. „Ich bin nicht in die Kinderzimmer gegangen und habe die Türen zugelassen“, berichtete sie bei ihrem einzigen öffentlichen Auftritt kurz nach der Rückkehr der Kinder. „Die leeren Betten, das Spielzeug, die Fußballfotos, die selbst gemalten Bilder, der Kickertisch, die Schulsachen, die Bücher – das zerriss mir das Herz.“

Ob der Vater solche Zeilen bekommen hätte? Durch eine staatliche Entscheidung hat er seine Kinder verloren, obwohl er sie (weder Kinder noch Frau) nicht geschlagen hat, er hat nicht getrunken, er hat seine Frau nicht betrogen. Wenn fundamentalistische Ansichten und Arbeitslosigkeit gepaart mit Arbeitsunlust zum Entzug des Sorgerechts führen würden – wieviele geschiedene islamische Väter gäbe es dann in Deutschland? Was gibt dem Staat hier in diesem Fall das Recht, dem Vater das Sorge-, das Aufenthaltsbestimmungs- und auch weitgehend das Umgangsrecht zu entziehen?

Wenn die Mutter mit den Kindern nach Ägypten gefahren wäre, hätte das niemand interessiert. Wenn die Mutter „komisch“ geworden wäre, der Mann sich getrennt hätte, hätte zu 98% sie trotzdem die Kinder behalten.

Viele Väter, viele Männer, die noch nicht Vater sind, werden diesen Prozeß mit anderen Augen beobachten, als die Journalistin von der Süddeutschen das  tut. Welche Auswirkungen wird dieser Prozeß auf Männer haben?

„Am 8. September bekam Katja H. ihre Kinder zurück. Sie nahm sie am Flughafen Frankfurt in die Arme. Vorsichtig, abwartend, wie es die Psychologen geraten hatten. Die Kinder fragten: „Mama, warum weinst du?“ Und Jonas war traurig, dass er sich von seinem Vater verabschieden musste. Die Kinder sind vier Monate danach wieder in der Schule, im Kindergarten. Körperlich ist alles gut, seelisch ist Jonas noch angeschlagen.“

Geschrieben von altervater

25. Januar 2012 um 01:10

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Prozeßbeginn gegen Axel Hüls am Dienstag, den 24.01.2012 in Lüneburg. Entführer oder rechtloser Vater?

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Ein Vater reist mit seinen freiwillig mitreisenden Kindern nach Ägypten, um dort einige Zeit zu wohnen. Das soll eine Entführung sein?

Die geschiedene Mutter hat das „Aufenthaltsbestimmungsrecht“ – sie läßt nach Vater und Kindern per Interpol suchen, nach mehreren Monaten wird der Vater in Ägypten am 7. September 2011 verhaftet und sitzt seither in Deutschland in Untersuchungshaft – ihm drohen bis zu 10 Jahre Gefängnis (weiß Bild).

Der Fall wird kontrovers diskutiert, Spiegel („Dem Wahn des Vaters ausgeliefert“) und, schön detailliert die Süddeutsche („Der spektakuläre Fall ist die Geschichte eines Mannes, dessen Glaube sich radikalisierte – und seine Familie ins Unglück stürzte.) auf der einen Seite, einige Blogger auf der anderen (Geiernotizen, Zeltmacher). Auch idea versucht eine Einschätzung.

Nun hat Zeltmacher einen (aus dem Knast natürlich) handgeschriebenen Brief als pdf veröffentlicht, den wir der Lesbarkeit abgetippt haben und als Zeugnis hier besser lesbar veröffentlichen  (oder hier als pdf). Von Wahn kann ich in dem Brief nichts entdecken, von offenbar entrechtetem Vater schon viel mehr. Für mich sehr klar wird die offenbar immer weiter erondierende rechtliche Stellung von Vätern in Deutschland.

Am Dienstag möchte ich die Prozeßeröffnung im 600 km entfernten Lüneburg besuchen, ich habe das Gefühl, daß das aus Sicht von Väterrechten ein wesentlicher Tag wird.

Nun wollte ich hier ein paar wesentliche Sätze aus seinem Brief wiedergeben; nach den ersten Kürzungen wurde mir klar, daß es ihm nicht um ein paar Väterrechte oder eine Klage über die Zustände in Deutschland geht, sondern um das Leben im Glauben – welche Sätze hätte ich weglassen können? – lesen Sie, verehrter Leser, selbst, setzen Sie sich mit dem Glaubenszeungnis auseinander:

„ich danke Ihnen herzlich für Ihre Mitteilung, Ihre guten Wünsche und das Buch, dessen Ansichten (d.h. die von Dr. Lloyd-Jones) ich jedoch nicht teile. Ich gehe davon aus bzw. halte es für möglich, daß Sie mir das Buch in Unwissenheit zusandten. D.h. in Unwissenheit über dessen Abweichung zum Evangelium Jesu, die gravierend ist.

Herr Lloyd-Jones schreibt unter „1. Ein wertvoller Glaube“, was er für das Evangelium Jesu hält, v.a. sehr konkret auf den Seiten 8 + 9, aber auch Seite 10.

Jesu Botschaft war und ist: „Tut Buße…!“ (vgl. Matth. 4, 17; Mk 1, 15) anders übersetzt bzw. dem Wortsinn nach (siehe Worterklärungen): „Ändert euer Leben und kehrt um zu Gott…!“

Dasselbe betonte zuvor Johannes der Täufer (vgl. Lukas 3, 7 ff.) und auch Jesu Gesandte, die Apostel, betonen dasselbe:

Siehe Apostelgeschichte 2, 38; 3,19 etc. Den Menschen in Athen verkündigte Paulus:

„Über die früheren Zeiten der Unwissenheit hat Gott zwar hinweggesehen, jetzt aber lässt er den Menschen ansagen, daß sie alle überall Buße tun sollen; denn er hat einen Tag festgesetzt, an welchem er den Erdkreis mit Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er dazu ausersehen und den er für alle durch seine Auferweckung von den Toten beglaubigt hat.“

Dieser „Mann“ ist Jesus „Christus“ d.h. „der Gesalbte“ (Gottes), wenn man es vom eingedeutschten griechischen Wort „Christus“ übersetzt. Um klarzustellen, WAS „Glaube“ ist bzw. beinhaltet, lasst uns Johannes 3, 36 wissen:

„Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne ungehorsam bleibt, wird das Leben nicht zu sehen bekommen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihn gerichtet.“

Wem dies unklar bleibt, dem zeigt Jakobus 2, 14 ff. sowie der Hebräerbrief in Kapitel 11 wie „Glaube“ zu verstehen ist: Nämlich nach Jesu Aufruf „Tut Buße…“ sprich „Ändert euer Leben und kehrt um zu Gott…“ bzw. „Ändert euren ganzen Sinn!“ – auch zu handeln.

Wenn wir nun alle diese (und noch viel mehr entsprechende in der Schrift) Aussagen Johannes des Täufers, Jesu und seiner Apostel vor Augen haben, welchen Sinn macht dann im Kontext die Aussage, daß Jesus für die Sünder stellvertretend starb? (Was ja vollkommen richtig ist)

Es ergibt sich der Sinn, daß Jesus für jene alle starb, zur Vergebung ihrer Sünden, welche seinem Aufruf folgen, sprich Buße tun und ihr Leben ändern. Da Gott diese Chance durch Jesus prinzipiell „allen“ anbietet (d.h. das Geschenk der Gnade) ist die Aussage, daß er für alle starb, prinzipiell richtig: Für alle, die seine Weisung annehmen, ihm vertrauen, auf ihn hören und folglich danach handeln. Und genau das ist auch die biblische Bedeutung (= Definition (?)) von „lebendigem Glauben“. Darum schreibt Jakobus: „Denn ebenso wie der Leib ohne Geist tot ist, ebenso ist auch der Glaube ohne Werke tot.“ (Jak. 2, 26)

Wie Sie sehen, beruht bei diesem Verständnis auch alles weiterhin auf der Gnade Gottes, denn wir können uns dieselbe nicht durch unsere Werke verdienen bzw. hätte damit einen Anspruch darauf. Gott schenkt sie uns! Und zwar, obwohl wir gemäß unserer Sünde den Tod, nicht aber ein ewiges Leben verdienen würden. Das, das wirkliche „begreifen“ dieser Gnade und Liebe, die Gott uns durch Jesus Christus schenkt und offenbart, kann unser Herz verändern und damit eine Buße von Herzen (d.h. von ganzem Herzen), folglich den Willen zur Taufe (=biblische Glaubenstaufe nach der Umkehr), und folglich das Geschenk des Heiligen Geistes möglich machen.

Denn diesen (den Heiligen Geist) gibt Gott denen, die „seinen Willen tun“ (Apg. 5, 32)

Damit, nämlich dem eigenen Wunsch, seinen Willen zu tun, und dem „Geist der Wahrheit“ (Gottes), welcher im rechten Verständnis anleitet, ist die Veränderung des Menschen zum Bild Jesu erst möglich! Schauen Sie sich die Welt des „Christentums“ an, Herr Danielzik, öffnen Sie Ihre Augen! Überlegen Sie, warum hat man die „Täufer“ zu Tausenden hinrichten lassen, WARUM riefen Luther und Calvin etc. dazu in ihren Schriften u. Predigten auf? Weil sie in ihren Herzen den Wunsch hatten, Gottes Willen, Gottes Willen zu tun? Jesus teilte diesen Willen Gottes mit:

„Behandelt eure Mitmenschen, wie ihr selbst von ihnen behandelt werden wollt. Das ist es was das Gesetz und die Propheten fordern.“ (Matth. 7, 12; vgl. Römer 13, 8 – 10) und andererseits sagt er: „Wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund“ und: „An ihren Früchten (= Taten/Reden) könnt ihr sie erkennen!“

Wussten Sie, daß Johannes Calvin sagte, man sollte Michael Servetus die Eingeweide bei lebendigem Leib rausreissen, weil ihm nicht gefiel, was dieser schrieb? Daß er ihn hinrichten ließ? Wussten Sie, was Luther in seinen Büchern über die Christen schrieb, welche gemäß der hl. Schrift die Glaubenstaufe lehrten und die Säuglingstaufe ablehnten? Wussten oder wissen Sie, was er in seinem Buch „Von den Juden und ihren Lügen“ über die Juden schrieb? Wenn nicht, dann informieren Sie sich bitte darüber, denn nicht ohne Grund beriefen sich führende Nazis später auf Luther, um ihre Greueltaten zu rechtfertigen.

Die Welt des „Christentums“ (die sich so nennt) ist voll von Worten und Taten, voll von Früchten des Hasses und der Menschenverachtung. Dabei ließ der Apostel Johannes unzweifelhaft wissen:

„Daran sind die (geistigen) Kinder Gottes und die Kinder des Teufels zu erkennen:
Jeder der die Gerechtigkeit nicht tut, stammt nicht aus Gott, und (ebenso) auch jeder, der seinen Bruder nicht liebt.“ (1. Johannes 3, 10)

Verstehen Sie meinen „unbequemen“ Brief bitte als mein Bemühen um Sie. Forschen Sie in der Schrift und bitten Sie Gott um Weisheit, wo Sie im Zweifel sind oder im Verständnis nicht weiterkommen. Gott will ja, daß alle zum Verständnis/Erkenntnis der Wahrheit kommen und ihnen damit geholfen werde (1. Tim. 2, 4)

Aber auch hier ist es wieder ein gnädiges Angebot Gottes, wir aber müssen die Entscheidung treffen, unser Herz für ihn öffnen, oder verschliessen. Wie wir wollen. Wie Jesus sagte:

„Wie oft hat Gott euch sammeln wollen wie eine Henne ihre Küken unter die Flügel, aber ihr habt nicht gewollt.“

Gott erwartet unser ganzes Herz (1. Kön. 8, 61; Mt. 22, 37).

Sie schrieben, es gäbe „auch“ Christen, welche meine Vaterrolle akzeptieren und deshalb nicht von einer Entführung sprechen. Ob Sie selbst sich dazurechnen, ließen Sie offen.

Dazu möchte ich Ihnen mitteilen – wie Sie meinen Ausführungen ja auch entnehmen können – daß es aus meiner Sicht ein „Christsein“ nur durch Glauben an und folglich Nachfolge hinter Jesus gibt – was die volle Anerkennung seiner Lehre und die der von ihm Gesandten (= Apostel) beinhaltet.
Die biblischen Aussagen was meine Rechte und Vollmacht und Pflichten als Vater betrifft, sind dazu eindeutig was ja auch den Autoren von „Geiernotizen“ zu seinen Aussagen veranlasste.

Wenn ich als Vater meiner Kinder also für sie eine Gefahr für Leib, Psyche oder ihr Verhältnis zu Gott (und damit ihr ewiges Leben) sehe, so habe ich natürlich vor Gott das Recht und die Pflicht, diese abzuwenden – nach bestem Wissen, Gewissen und Möglichkeiten.

Und dies war in unserem Fall leider nur dadurch möglich, daß ich die Kinder umgehend aus dem Umfeld ihrer Mutter und meiner eigenen Eltern entferne. Auch eine solche Entscheidung obliegt mir als Vater.

Dabei erwies es sich zur Durchsetzung als notwendig, dies besonders schnell und ausserhalb eines Landes zu tun, in welchem das HKÜ (Übereinkommen zur Kindesrückführung) greift – womit Europa quasi vollständig ausschied.

Da ich mir die Heiratsurkunde und ein Photo meiner Frau und ihres neuen Partners besorgt hatte (bzw. eine Kopie davon) erhoffte ich mir in Ägypten – neben dem dort geltenden Wohnrecht für Ausländer – im Falle einer Ergreifung gute Chancen. Denn Ehebruch ist dort strafbar. Seit Mai 2011 war ich im Besitz eines ägyptischen Wohnrechts, das ich bei der Behörde für Immigration erworben hatte. Seit Juni 2011 hatte ich mit den Kindern eine feste Wohnung in Kairo bezogen und war dort bis zum 07. Sept. 2011 (Festnahme durch Interpol) wohnhaft, mit sehr gutem Nachbarschaftsverhältnis.

Daß der ägyptische Richter einen „Deal“ mit den Deutschen machen würde, ohne meine Argumente überhaupt anzuhören („Ihr liefert aus, wir liefern aus“) hatte ich nicht vorher wissen können. Im Gerichtsgebäude wurde mir schon von einem Botschaftsmitarbeiter dieser „Handel“ mitgeteilt, der dann vom Richter nur bestätigt wurde.

Wenn die Mutter der Kinder für sich die Entscheidung trifft, sich trennen zu wollen und mit einem anderen Mann ein Verhältnis zu pflegen (was sie seit Sommer 2009 tut), dann gelten für sie die biblischen Aussagen bzgl. ihres Ehemannes (für den sie sich vor Gott freiwillig entschied) trotzdem. Diese geben ihr folglich nicht das Recht, gegen ihren Ehemann bzgl. der Kinder zu entscheiden.
(Siehe 1. Kor. 11, 3; Eph. 5, 22 – 24; Titus 2, 5; 1. Tim. 2, 12 – 15; 1. Mos. 3, 16 etc.)

Auch dann, wenn sie sich mit dem Staat, meinen Eltern und ihrer Kirche verbündet, und mich folglich international jagen lässt. Durch Geldspenden bzw. Sammlung der Kirche finanziert beauftragte sie die Firma „Control Risk“, welche mich – neben der 31-köpfigen Soko „Nil“ der Polizei – für 2000 Dollar je 8 h (!) jagte. Das sind in 3 Monaten allein 180.000 Dollar, 4 ½ Monate dauerte die Suche insgesamt.

Ein Christ gehorcht Gott mehr als den Menschen (Apostelg. 4, 19; 5, 29; Daniel 3, 17 – 18 etc.)! Er achtet und befolgt alle Gesetze der Obrigkeit, wenn sie Gottes Wort nicht widersprechen. Genau so halte ich es, und bemühe mich darum von ganzem Herzen, seitdem ich Christ geworden bin.
Daß die „Geister sich daran scheiden“, liegt nicht an meiner Handlungsweise, sondern daran, daß viele die Heilige Schrift nicht annehmen wollen – wonach ich vorgegangen bin bzw. woran ich mich orientiere.

Gottes Wort steht im für sie unannehmbaren Kontrast zum Zeitgeist – in vielerlei Hinsicht. Christen aber folgen dem Zeitgeist nicht (mehr), sondern Gottes Wort, das Jesus selbst und die Apostel als die vollkommene, verlässliche Wahreit wiederholt bezeugen. Alle anderen aber folgen dem Zeitgeist (Epheser 2, 2; 6, 12;) welcher Einfluß auf Moral und damit natürlich auch Verhalten, Sitten, Gesetze und Rechtsprechung nimmt.

Die „zuvorderst obliegende Pflicht“ zur Erziehung liegt mir aber auch Artikel 6 des GG auf, woran sich alle Rechtsprechung auszurichten hat (s. Art. 1), wie es der Name „Grundgesetz“ ja auch schon besagt.
Auch zum GG steht die „Normalität“, der Zeitgeist, in diesem Land mittlerweile im Kontrast – in einiger Hinsicht.

Regelmässig sabotieren Richterinnen u. Richter das GG Art. 6, denn sie machen bei einem „Umgang“ von 4 h je 2 Wochen (wie bei mir) – oder sei es einem Wochenende – eine Erziehung durch regelmässige Einflussnahme nach bestem Wissen und Gewissen faktisch unmöglich! Wer sich aber nicht an die Beschlüsse derselben hält, wird unmittelbar mit Geldstrafe oder Gefängnis bedroht!

Das „Umgangsrecht“ auf Besuchsonkelniveau ist folglich nicht mehr als ein schöner Schein, der aber die Pflichten zur Erziehung nicht ermöglicht. Genauso wie auch das „Sorgerecht“ zwar ähnliches suggeriert, in der Realität ist es jedoch im Alltag meist wirkungslos: Schulen, Kindergärten, fragen nicht danach, wenn der Elternteil mit „Aufenthaltsbestimmungsrecht“ etwas durchsetzen will, obwohl der andere Elternteil dagegen ist. Das war nicht nur meine Erfahrung.

Am 09. Sept. 2011 schrieb die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ (HAZ) auf Seite 5:
„Nach Informationen dieser Zeitung soll das Verhältnis der Kinder zum Vater enger sein, als das zur Mutter. Deshalb hätten sie ihn auch ohne grösseren Widerspruch begleitet. (…) Die emotionale Nähe der Kinder zum Vater stelle die Justiz nun vor ein Problem, heisst es: Wird der Vater inhaftiert, dürfte das die Rückkehr der Kinder in den Alltag noch weiter erschweren.“

Am 16. Sept. 2011 auf Seite 7 schrieb die „HAZ“ (s.o.):
„Ob das Verhältnis der Kinder zu ihrem Vater wirklich so außerordentlich eng ist, wie Bekannte der Familie berichten“ – dazu habe ihre Mutter bei der Pressekonferenz am 15.09.11 in Hannover nichts sagen wollen.

Das hat sie seit dem Sommer 2009 beim Familiengericht stets zu vermeiden versucht.

Zu o.g. „Problem“ der Justiz ist festzustellen, daß die Justiz dieses Problem offensichtlich ganz einfach aussitzt. Man könnte es auch einen bewussten Entfremdungsversuch nennen. Seit 4 Monaten sitze ich nun in Haft und die Post, welche ich meine Kinder sandte, kam ebenfalls nicht an.

Das weiß ich, weil ich sie bewusst an einen Freund sandte, um sicherzugehen, daß sie auch ankommt (alle Post durchläuft eine Postkontrolle bei d. Staatsanwaltschaft).

Im Weiteren ist dazu zu sagen, daß Jonas mir bei der Umsetzung der Flucht half, indem er den Ort der notwendigen Dokumente (Reisepässe, Impfausweise, Sparbücher etc. der Kinder, sowie der Heiratsurkunde und Geburtsurkunde) auskundschaftete. Dadurch konnte ich sie mir schnell und zielgerichtet kurzfristig beschaffen. Das tat ich mit einem Zweitschlüssel, den meine Eltern bei sich deponierten. Deshalb wird mir jetzt „Einbruch“ vorgeworfen. Ohne die sichere und zudem kurzfristige Beschaffung der Dokumente, wäre die Sache einerseits aufgeflogen und andererseits die Reisebuchung und Zahlung von 1800 Euro (ca.) hinfällig bzw. umsonst gewesen. Die Buchung der Flüge musste 3 Wochen vorher erfolgen, inkl. Zahlung.

Ich hatte sowohl mit Jonas wie auch mit Benjamin zuvor über eine Flucht gesprochen und wusste somit, daß sie dies beide befürworteten. Benjamin hatte jedoch keinerlei Informationen, während ich mit Jonas unkonkret über Griechenland als Reiseziel sprach. Bis zur Flugbuchung war die Reise nicht sicher geplant, die Zieländerung ergab sich durch das zuvor erwähnte HKÜ, wovon ich erst später erfuhr.

Sowohl Jonas wie Benjamin wurden vor Abreise, d.h. selbigen Tags am 25.04.11, noch in meiner Wohnung über das konkrete Ziel informiert, und wussten, daß in absehbarer Zeit nicht zurückkommen würden.

Die beiden Mädchen wurden von uns nur über eine „Reise“ nach Ägypten informiert, damit sie uns bei den Passkontrollen un im Flugzeug nicht versehentlich verraten würden. Sie haben einige Tage später in Assuan davon erfahren, daß wir nicht nach Deutschland und zur Mutter zurückkehren. Miriam sofort, und bald auch Lisa hatten dafür Verständnis, daß ich diese Entscheidung getroffen hatte. Ihre Geschwister bestärkten Lisa darin.

Die Hintergründe liegen in den jahrelangen Erlebnissen der Kinder mit meiner Frau und mit mir.
U.a. kam es als Folge gerichtlicher Entscheidungen, auf die meine Frau bewusst hingewirkt hatte, zu einer monatelangen Flucht von Jonas und Benjamin zu mir. Auch Miriam versuchte es. Sie nach der Schule, von Freunden aus und von der Mutter aus zu mir. Teilweise mehrmals wöchentlich. Darauf folgten Strafe, Drohungen, Erpressungen und Liebesentzug. Mit Unterstützung meiner eigenen Eltern. Im Verlauf des gesamten Familiengerichtsprozesses war es mein Eindruck, daß lediglich der Psychologe Kemal Temizyurek, der uns und die Kinder mit seiner Assistentin besuchte und befragte, ernsthaft bzw. wirklich daran interessiert war, das bestmögliche für die Kinder zu erwirken. Leider erfolglos: Meine Frau ließ die mit seiner Hilfe geschlossene Vereinbarung vor Gericht kippen. Dabei half ihr der Psychologe und Betriebswirt Thomas Busse, der bundesweit tätig ist.

Soweit einige Informationen zu meinen Beweggründen bzw. Hintergründen der Flucht mit meinen Kindern. Sie haben sicher Recht damit, daß es einige gibt die an meiner Ansicht bzw. Darstellung interessiert sind. So schrieb es mir auch schon Herr Lindemeyer bzgl. der „Zelmacher-Nachrichten.eu“ (ohne „t“). Ich nehme an, es handelt sich um das gleiche Nachrichtenportal? Darum möchte ich Ihnen nun diese Informationen zukommen lassen. Sie können diesen Brief veröffentlichen, unter der Voraussetzung, daß Sie ihn vollständig veröffentlichen (als PDF bzw. Scan).

Ihnen persönlich wünsche ich von Herzen alles Gute und daß Sie sich die Worte zu Herzen nehmen, die ich auf Seite 1 – 3 geschrieben habe! Gott helfe Ihnen und allen die diesen Brief ggf. lesen!

Mit freundlichen Grüssen
Axel Hüls“

Geschrieben von altervater

19. Januar 2012 um 06:18

Biblischer Content für Ehe und Familie

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Als sehr regelmäßiger Kirchgänger kann ich mich an keine Predigt erinnern, die Ehe und Familie zum Inhalt hatte, die von der Bibel her Rat und Hilfe und Richtung für Ehe und Familie gegeben hätte – ich behaupte mal, daß mehr Theologen-Arbeitszeit zu Gender, Gleichstellung, Homo-Pfarrer etc. verwendet wird, als daß sich wesentliche Teile der Kirchen dem Niedergang der Eheschließungen, der steigenden Zahl von unehelichen Kindern, des Skandals der > 100 T Abtreibungen p.a. in Deutschland etc. stellen würden.

Dabei wäre es so einfach: es braucht gar keine hohe theologische Deutungskunst, es braucht Demut vor der Schrift, Zuversicht und Glauben auf den Zuspruch dort, die Nüchternheit und Bescheidenheit, daß auch unsere Zeit die grundlegenden menschlichen Wahrheiten nicht neu erfindet.

Bezeichnenderweise sind es vier Frauen, die ich hier mit ihren Büchern oder Webseiten vorstellen möchte, bei denen ich klare Worte, klare Entwürfe, Glaubwürdigkeit durch eigene Lebenspraxis und Hoffnung für unsere Verwirrung in den Familien gefunden habe.

Das Buch „Familie – der unterschätzte Glücksfaktor“ von Susanne und Marcus Mockler sollte zur Handbibliothek von Pfarrern Abt. Lebensberatung und Gesellschaft, gehören – in klarer Sprache werden nicht nur Thesen postuliert, sondern Fakten geliefert und mit eigenen Erfahrungen unterlegt – immerhin haben die Mocklers selbst acht Kinder! Ein klares Bekenntnis zur Mutter zuhause, zum Glück, das Kinder bringen, eine klare Ordnung von Werten, was in unserem Leben wichtig ist, aus der Sicht von zwei engagierten Christen, ohne daß sie biblisch argumentieren. Das könnte man kritisieren, doch wer möchte den idea-Redakteur und die überzeugte Mutter dafür verurteilen? Ein Zeugnis in dieser Zeit, auch wenn keine Bibelstellen zitiert werden. Zum Weiterlesen: die Kundenrezensionen bei Amazon.

Eine Offenbarung war für mich in den letzten Tagen das Buch der (ach so typischen) Amerikanerin Debi Pearl „Created to be his Help Meet“, das ich richtig durchgeackert habe. Geiernotizen schreibt dazu: „Dies ist der seltene Fall eines Buches, in dem die biblischen Vorgaben in Bezug auf das Verhältnis der Geschlechter zueinander klar und unmißverständlich dargestellt werden. Gern würde ich ein deutsches Buch vergleichbaren Inhalts vorstellen, aber ich kenne keines.“ „Help Meet“ wird ohne viel Auswahl mit „Gehilfin“ übersetzt, sowohl in Online-Wörterbüchern als auch in der Luther-Bibel in 1. Mos 2. Aus einer langen Seelsorgepraxis zitiert sie viele Briefe, die sie erhalten hat samt ihren Antworten. Sie argumentiert streng von der Bibel her, 98% der deutschen studierten Theologen (und 100% der Theologinnen) würden die 2. Kor. 3, 6b – Keule rausholen und ihr  „Wortgläubigkeit“ vorwerfen. Dabei ist das Buch von der ersten Zeile an ein Fallenlassen in Gott, eine Zuversicht auch auf irdisches Glück, die Frau macht keinen unterdrückten Eindruck. Im Gegenteil: ihr Mitleid mit den Geschiedenen, Alleinerziehenden oder noch verheirateten verbitterten Frauen ist ohne Überheblichkeit, ohne Zynismus, ohne Besserwisserei.

Die Pearls (sie hat ‘ihren’ Pastor geheiratet) haben in Deutschland bisher keine gute Presse: in der Süddeutschen problematisiert ein Artikel, daß Michael Pearl in seinem Buch „How to Train a Child“ ausdrücklich die Züchtigung mit der Rute, in modernem Deutsch, das Schlagen von Kindern fordert. Auch in den USA haben sie dafür, aber auch zu theologischen Fragen, genug kritische Presse bekommen (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9).

Vorab: jeder, der Kinder hat, kennt das Gefühl, daß einem gleich „die Hand ausrutscht“. Ich habe schon mal eines meiner vier Kinder robust gepackt, ich habe aber auch einen nur wenige Monate alten Säugling aus den Händen seiner vom Schlafentzug entnervten Mutter gerettet, als sie ihn mehrmals auf die Matratze knallte „schlaf doch endlich“. Geschlagen, gar mit Ansage, habe ich keines meiner Kinder. Bei meinen Eltern war manchmal die Androhung eines Kleiderbügels das letzte Mittel, aber ich kann mich an keine Schläge erinnern, nachdem mein Vater Summerhill zu seiner Erziehungsbibel erkoren hatte, sowieso nicht mehr. Aber eine Gesellschaft, die Abtreibungen straflos läßt, die gar „Spätabtreibungen“ zuläßt, also die Ermordung lebensfähiger Kinder im Mutterleib, und andererseits wirklich ein Problem hat mit Jugendlichen, die keine Autorität anerkennen, soll sich um ihre Probleme kümmern, ihre Aufgaben erledigen und nicht in die Familien hineinregieren. Und die psychischen Verletzungen? Durch Dauerfernsehen, Gewaltvideos, ungehemmten und unkontrollierten Internetkonsum? Durch Zynismus, Gleichgültigkeit, Konsumterror, Lieblosigkeit? Das Verbot der Prügelstrafe ist in diesem Lichte heuchlerisch, es stellt sich über die Eltern. Körperverletzung ist im Strafrecht geregelt und Gewalt gegen Kinder ist ein Verbrechen, aber den Eltern die letzten Mittel aus der Hand zu nehmen, treibt diese von der Verantwortung in die Hilflosigkeit, Gleichgültigkeit und Zynismus. Oder sollen Psychopharmaka vom Arzt besser sein?

Aber das ist ihr Mann, der das Buch „How to train a child“ (das mit der Rute) geschrieben hat. Kein Wort davon bei Debi Pearl, ihr Thema ist Ehe und Familie, das Verhältnis von Mann und Frau. Die Sammlung biblischer Belege, die vielen Briefe, die sie zitiert, ihre Antworten sind eine so segensreiche Mischung von biblischer Wahrheit und Lebenserfahrung, das gibt es in deutsch bisher nicht, an der Stelle hat Geiernotizen recht. Der auch von seiner strengen Auslegung des biblischen Lehrverbots für Frauen die Ausnahme in Titus 2, 3 – 5 sieht und sie als Lehrerin in Sachen Frauen und Familie anerkennt.

Ich bin mit dem Buch noch nicht ganz durch (Kap. 11 – Isebel vs. Ruth und Esther), nur so viel: für jemand, der Anfang der 80er Jahre seine erste Freundin aus dem Schülerbibelkreis verlor, nachdem diese im Sozialpädagogik-Studium vom Feminismus befallen wurde und er „Töchter Egalias“ zwangslesen sollte, der eine gescheiterte Ehe mit einer Controllerin-Anklägerin hinter sich hat, der seither von einer de-facto-Gehilfin (die ohne biblisches committment der Gehilfin nach Debi Pearl schon sehr nahe kommt) treu begleitet wird, die zwar langsam in den Glauben hineinwächst, aber ihre Herzenstür noch nicht aufgerissen hat – für den ist dieses Buch eine Offenbarung. Dieses Buch macht Männer stark, auch wenn es v.a. für Frauen geschrieben wurde. Dieses Buch schreibt so einfach, so klar, so eindeutig an der Bibel entlang, daß es wirklich ein Strom frischen Wassers in die Verwirrung und Wüste unserer Gesellschaft ist. Ohne daß ich meine Frau drängen muß kann ich schon die Stärke zeigen, meine Rolle einnehmen, die Klarheit haben, sie auf ihrem Platz sehen, der offenbar zu aller Wohl (meines, ihres, der Kinder, der Gesellschaft) in der Bibel so beschrieben, vorgeschrieben, geordnet ist.

Lesenswert: ihre Abhandlung über Jezebel-Isebel, sowohl in ihrem Buch als auch früher schon in dem Magazin ihres Mannes No Greater Joy. Auch so etwas habe ich auf deutsch noch nicht gefunden.

Daß es bei einer amerikanischen Gesamtauflage von 370.000 Exemplaren bisher noch nicht zu einer deutschen Übersetzung gereicht hat, ist schade. Angesichts des Käßmann-Hypes (allein von „In der Mitte des Lebens“ über 400.000 verkaufte Bücher) und der damit verbundenen Deutungsmacht beim Thema „Frau, Kirche, Familie“ hat bisher noch kein Verlag den Mut gefunden, mit der Gegenposition aus der Deckung zu gehen – das Geheul und die Verrisse wären furchtbar.

Eine weitere Entdeckung: die Webseite von Julie Sibert „Intimacy in marriage„. Sexualität ist ein Geschenk Gottes in der Ehe und wir dürfen das Geschenk auspacken und geniessen. Es gibt in den USA eine Menge von Büchern und Webseiten zu diesem Thema, auf ihrer Webseite unter dem Button Resources findet sich ein Einstieg, bis hin zur Webseite der Christian Nymphos („We saw ourselves as incredibly passionate wives and found wonderful freedom in embracing our sexuality. The definition of a nympho is “a woman with abnormal sexual desires.” Sometimes we do feel abnormal, and while sometimes it is with people who are not Christians it can also be when we are in groups of Christian women. Moms groups. Ladies Bible studies. A night out with our Christian girlfriends. It is not uncommon to hear women speaking negatively about sex. It is also not at all uncommon for us to hear people telling us that our sexual standards are rigid and uptight because we are so firm in our conviction that sex as God intended it is most intensely fulfilled within the marriage covenant“ und „“Be fully released to embrace all that God wants for your marriage! Ignite that intimacy with your husband, and grow in Christ together! Witness to others about Jesus, and at the same time, let them see you as a healthy, strong, happily married woman. Be a role model to other young women who need someone to look up to and talk to. Instruct them on marriage and don’t shy away from sexual questions they have. Young women need experienced women to talk to and get sound, Christian advice from. Let us honor God by showing these women what He wants for them in marriage!”) – wer sagt noch, daß amerikanische Christen prüde und rigid wären, hier ist der Gegenbeweis!

Von mir schon früher entdeckt und erwähnt (und übersetzt) „My Credo as a Christian Woman“ – da ist alles enthalten, eine umfassende Erklärung, kein Wort zuviel – wenn wir doch solche Lehrerinnen im deutschsprachigen Raum hätten!

400 neue Scheidungskinder – jeden Tag! Demonstration gegen Väterdiskriminierung

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Focus berichtet von der Agens-Demonstration gestern in Berlin gegen Väterdiskriminierung durch die Scheidungsindustrie. Kein Wort in Spiegel Online, die taz berichtet von einer Demo in Kreuzberg zur Erinnerung an den in Genua getöteten Demonstranten vor 10 Jahren, 12jährige vor israelischen Militärgerichten, die Schwulenehe in New York oder führt ein Montagsinterview mit einem Berliner Dönerproduzenten (ganz nett, der Typ ist beeindruckend).

Veranstalter der Demo war Agens eV, „Mann – Frau – Miteinander“ ist deren Slogan. 400 Scheidungskinder werden durch die Scheidungsindustrie täglich „produziert“, wobei deutlich mehr Scheidungen von Frauen als von Männern eingereicht werden. Die Probleme, die Väter, väterliche Großeltern und Kinder nach der Trennung bekommen, wenn sie sich sehen wollen, sind ein Skandal. Deswegen spricht Agens eV von der Mauer, die Väter und Kinder trennt und die in einer symbolischen Aktion eingerissen werden sollte. Welche Schäden an Trennungskindern angerichtet werden (können), welche Verbitterung dabei entstehen kann, zeigt ein Beitrag auf der Seite „Wieviel Gleichberechtigung verträgt das Land?“

Einer der Gründer von Agens eV, Eckhard Kuhla, zeigt in Freie Welt die Hintergründe auf, wie der Staat in Form der Jugendämter Väter unter dem Vorwand des Kindeswohls diskriminiert und ihrer Rechte beraubt. Aus Sicht der Kinder beschreibt Leonie Wichmann die Scheidungsfolgen.

Wir brauchen den öffentlichen Kampf um die Rechte der Väter, wir müssen den Skandal der Scheidungsindustrie öffentlich machen, wir brauchen auch ein neues Verhältnis von Mann und Frau – die Süddeutsche mit einem passenden Artikel ganz aktuell. Entlarvend dabei: nicht daß die (deutschen) Männer ihre (ausländischen) Frauen loben würden – was soll daran schlecht sein, wenn ein Mann seine Frau lobt. Die Kommentare von einigen deutschen Frauen zeigen jedoch allzu deutlich, welche Gräben ideologisch zwischen Frauen und Männern aufgerissen wurden, welche Feindbilder gezüchtet wurden. Kein einziger Kommentar einer Frau, der nachdenklich oder gar anerkennend das individuelle Glück loben würde, der die eigene Denke, die Vorurteile und Feindbilder in Frage stellen würde.

Geschrieben von altervater

17. Juli 2011 um 15:35

Hat der Feminismus ein positives Bild von der Ehe? Liberale haben es: der freie Ehevertrag als Ersatz für das erodierte Familienrecht, die kirchliche Heirat ohne Standesamt.

mit einem Kommentar

Es ist kein Schicksal, keine unerklärliche Entwicklung, daß immer weniger Ehen geschlossen werden, die Scheidungszahlen hoch sind und zu wenige Kinder geboren werden. Am Beispiel von zwei aktuellen Artikeln wird das exemplarisch deutlich: einerseits, wie „moderne“ Ismen, hier der Feminismus, Familienwerte zerstören, es immer schwerer machen, den Entwurf „traditionelle Familie“ ungestört zu leben, der Frau die moralische Grundlage nehmen, sich in Vollzeit um die Kinder zu kümmern und dem Mann das Rollenverständnis sowie die materielle und politische Grundlage, diese Familie zu ernähren. Es ist kein Fortschritt, über Jahrhunderte bewährte und tradierte Lebensentwürfe zu schleifen, Lebensentwürfe, von denen die meisten, die heute zur Entscheidergeneration gehören, in ihrer Jugend noch profitiert haben – in den 50er bis 70er Jahren hatten wir noch viel weniger erwerbstätige Mütter, viel weniger Patchworkfamilien, weniger Kinder in Kitas, weniger Alleinerziehende. Birgit Kelle rechnet mit dem Feminismus und seinen schädlichen Auswirkungen auf die Familie ab.

Auf der anderen Seite bietet der Staat der Ehe nicht mehr den Schutz, den er einmal versprach. V.a. das Zerrüttungsprinzip hat die Ehe zum unkalkulierbaren Risiko für die Männer gemacht, ca. 55% aller Scheidungen werden von Frauen eingereicht, nur ca. 36% von Männern, bei der Unterhaltspflicht dagegen dürften weit überwiegend die Männer die Zahler sein. Das gemeinsame Sorgerecht steht nur auf dem Papier, auch heute noch werden die Kinder meist bei der Mutter leben und die Väter damit zum rechtlosen Zahler degradiert und gemolken. Wenn das staatliche Familienrecht erodiert ist, braucht es einen Ersatz, nach dem Subsidiaritätsprinzip kann das die kleinste Einheit selbst regeln, die beiden Ehe- und Vertragspartner schließen einen Ehevertrag, der auch die Scheidung und alle damit verbundenen Fragen im Voraus enthält. Gérard Bökenkamp leitet das schlüssig her im aktuellen eigentümlich frei 113 in seinem Artikel „Liebe, Heirat und Vertrag“.

Diktatur des Feminismus

Birgit Kelles Artikel in Die Freie Welt „Diktatur des Feminismus“, die dort von der „Frauenalleinvordenkerin Schwarzer“ spricht, von der „„bewussten“ Nicht-Mutter Mika“ (damit ist wohl die frühere taz-Chefin Bascha Mika gemeint, siehe ein Offener Brief von Ulrike Brandhorst an Bascha Mika) und schließt: „Längst laufen die Fronten nicht mehr Mann gegen Frau, sondern Frau gegen Frau. Nachdem wir die Zwänge des Patriarchats aufgebrochen haben, schlittern wir gerade in eine Diktatur des Feminismus. Kämpfte man früher dafür, sich aus den Zwängen eines bürgerlichen Weges zu befreien, müssen Frauen heute darum kämpfen, im bürgerlichen Leben verbleiben zu dürfen. Durfte man früher nicht arbeiten gehen, muss man heute Karriere machen. Musste man früher viele Kinder bekommen, ist man heute als Vollzeitmutter von den Geschlechtsgenoss_Innen geächtet.“ Siehe auch der ausführliche Artikel in Freie Welt Blog von Kevin Fuchs „Mythen des Feminismus“. Weitere Artikel von oder mit Birgit Kelle aus jüngerer Zeit hier (Interview zur Frauen- und Familienpolitik) und hier (Jetzt aber schnell auf den Arbeitsmarkt mit dir!) und hier (zur Gleichstellung in Goslar, Monika Ebeling). Eva Herman hat zu dieser Frage auch was gesagt (2006 in Cicero), wurde aber in die braune Ecke gestellt und ist unabhängig von ihren Sachaussagen diskreditiert – schade für sie, schade für die Diskussionskultur.

Die Familie und ihre Zerstörer

Dazu muß dann das Internet-Buch „Die Familie und ihre Zerstörer“ vorgestellt werden, das auf 850 A4-Seiten (!) das Thema abhandelt; in einem Artikel in Freie Welt wird das „Buch“ (Buchprojekt, eher eine Art Wiki) vorgestellt und der Ausgangspunkt beschrieben: „Die niederschmetternde Erkenntnis in der Recherche ist,  dass der Staat ein mächtiger Feind der Familie ist. Er besitzt die gesetzgebende und die ausführende Gewalt. Das Familienrecht begünstigt nicht den, der an der Familie festhält. Um den Zusammenhalt und der Rettung von Familien kümmert sich niemand, aber es gibt viele Menschen in der Helferindustrie die umfassend an dem Familienbruch verdienen.“

Konstruktiv, zukunftsweisend, liberal: der freie Ehevertrag

Nach den verheerenden Analysen wird im neuesten eigentümlich frei (ef 113) von Gérard Bökenkamp eine konstruktive Lösung gegen das Familiensterben entworfen, das wäre ein echter Schritt nach vorn: der frei ausgehandelte, individuelle Ehevertrag, „der genau die Rechte und Pflichten regelt und die Bedingungen einer möglichen Auflösung definiert und einklagbar macht“. Der Staat mit seinem Kollektivvertrag aus dem 19. Jh. ist heute gescheitert, wie die sinkenden Heirats- und Geburten- sowie die steigenden Scheidungszahlen zeigen.

„Es existiert eine Asymmetrie zwischen der Paarbindung und der Auflösung einer Partnerschaft. … Damit eine Bindung zustandekommt, müssen beide einverstanden sein. Um die Bindung zu beenden, reicht es, wenn einer sie nicht mehr will. Selbst derjenige, der mit aller Entschlossenheit das Ziel verfolgt hat, die Aufforderung „bis dass der Tod euch scheidet“ ernstzunehmen, kann unter diesen Umständen als verlassener Single dastehen.“

Er vergleicht das moderne Ideal der Liebesheirat, die per „Romantisierung der Paarbindung zu einem Tabu geführt hat, die Ehe als eine materielle Angelegenheit zu betrachten“ und per sauberen vertraglichen Regelungen abzusichern, mit den Gesellschaften, in denen eine Heirat traditionell auch ein „Fusionsvertrag zwischen zwei Familien“ ist, der mit der ganzen Erfahrung der Tradition „die ökonomische, politische und soziale Funktion“ der Ehe regelt. Gérard Bökenkamp regelt schon mal vor, in einem Artikel in der neuesten Ausgabe von eigentümlich frei.

Nicht die Ehe gehört auf den Prüfstand, sondern unsere romantischen Ideale

Es ist also nicht die Ehe am Ende, sondern unsere romantischen Vorstellungen halten der Realität nicht stand. Romantische Blindheit, die sich auf das (ausgehöhlte, ideologisch befrachtete) staatliche Ehe- und Familienrecht verläßt, produziert Verlierer, „mit durchaus bitteren Konsequenzen“ – wovon der Blogger hier nach über 20 Jahren Unterhalt, Opfer von Umgangsvereitelung etc. ein Lied in Moll singen kann.

Falls ef-magazin nichts dagegen hat: hier der Artikel als pdf. (Falls Sie was dagegen haben und das hier nicht, so ist die Absicht, als Werbemaßnahme betrachten, erbitte ich einen Vergleichsvorschlag ohne Anwaltskosten).

Ein Schritt zurück auf sicheren Grund

Gerade die traditionellen Gesellschaften verlassen sich nicht nur auf den Rationalismus von Verträgen, die religiöse Befestigung der Beziehung, der Wertekanon, die Rollenzuschreibung zum Wohl aller Beteiligter (die Vertragspartner und ihre Kinder) durch Theologie und Tradition gehört dazu. Dazu ebenfalls in ef 113 im Artikel davor über „Westen, Christentum und Islam“ die Andeutung: „Die Haltung, die Eltern verbietet, ihre Kinder zuhause zu erziehen, ist möglicherweise dieselbe, die gläubigen Katholiken das Recht abstreitet, eine Ehe einzig vor dem Altar Gottes und nicht dem Altar des Staates zu schließen.“

Unseren Kirchen muß man an dieser Stelle den Vorwurf der Schwäche, Orientierungslosigkeit und Staatsgläubigkeit machen. Zwar wäre es mit dem neuen Personenstandsgesetz seit 2009 möglich, eine kirchliche Trauung ohne vorhergehende standesamtliche Eheschließung vorzunehmen, doch haben sich die großen Kirchen dagegen ausgesprochen (zum Beispiel auch die Freikirche EMK). Dann wundern sie sich noch über sinkende kirchliche Eheschließungen, wenn sie sich auf das marode staatliche Familienrecht verlassen und dazu selbst kaum noch content, Richtung, Wertekanons, Rollenbilder, Zielvorstellungen liefern. Warum sollte ich wg. eines klerikal verkleisterten anythinggoes zum Pfaffen oder zur Pfäffin? Das geht auch ohne ihn, ohne sie erst recht. Daß das staatliche Familienrecht eine riskante Sache ist und Verlierer produziert, hat sich doch langsam herumgesprochen – nur bei den Kirchen offenbar noch nicht.

In dieser Blog-Vorlage hier werden die Kommentare nicht direkt angezeigt, ich fühle mich geehrt, daß das Autorenteam von dfuiz.net mit einem Beitrag die Diskussion aufnimmt – bitte bei der Titelzeile auf „mit einem Kommentar“ klicken.

„Kein Wunder, daß unsere Kirchen leerer werden“ vs. „Man höre doch mal dem Heiland zu“ – Sarrazzin vs. Pfarrer Teuffel

mit 2 Kommentaren

Mit dem ersten Zitat überschreibt Thilo Sarrazin seinen Leserbrief in der FAZ vom 23.04.2011  zu Pfarrer Jochen Teuffels Artikel „Man höre doch mal dem Heiland zu“ ebenfalls in der FAZ vom 18.04.

„Die Provokation des christlichen Glaubens besteht im letzten Wort Jesu am Kreuz: „Es ist vollbracht (tetelestai)!“ Der stellvertretenden Lebenshingabe des Gottessohnes ist menschlicherseits nichts hinzuzufügen. Was für Christen zu tun bleibt, ist die gottesdienstliche Feier des Pascha-Mysteriums Christi, das missionarische Namenszeugnis sowie der Dienst am fremden Nächsten. Im Übrigen gilt Toleranz, was nichts anderes heißt, als „Zuwiderliches“ zu ertragen, weil man es weder abwenden noch ignorieren oder gar für sich akzeptieren kann.“ So eröffnet Pfr. Teuffel nach einer kurzen Einleitung, sieht Christen in der Jesus-Nachfolge grundsätzlich auf einem Weg als Minderheit in der Verfolgung, zitiert ohne Selbstironie Luther, der doch mit den Fürsten gegen die aufständischen Bauern ein Legitimator der Verfolger war, als die Verfolgten als Hörer der christlichen Botschaft das mit der Liebe und Gerechtigkeit schon auf Erden stückweise einforderten.

Hörte er doch dem Heiland zu und bliebe nicht bei den letzten Worten am Kreuz stehen! Das Wunder ist ja: Jesus hat nach der Auferstehung wieder geredet, Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von altervater

24. April 2011 um 09:09

Bundesverfassungsgericht stärkt (Unterhalts-)Rechte Geschiedener: Pyrrhussieg für die Familie

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Im Februar 2011 stärkte das BVG die Unterhaltsrechte geschiedener Ehepartner zuungunsten der neuen Familien (siehe z.B. bei Spiegel Online oder Focus, am ausführlichsten in der SZ). Dabei sollte einer Frau nach 24 Jahren Ehe der Unterhalt gekürzt werden, weil der (Ex-)Mann neu geheiratet hatte. „Das sei nicht zulässig, entschieden nun die Verfassungsrichter: Nach dem Gesetz sind die „ehelichen Lebensverhältnisse“ Maßstab für den Unterhaltsbedarf (Paragraf 1578 BGB). Hierfür sei nach dem Willen des Gesetzgebers der Zeitpunkt der Scheidung maßgeblich. Dem Unterhaltsberechtigten sollte „der erreichte Lebensstandard gesichert und insbesondere sein sozialer Abstieg vermieden werden“, so die Richter.“

Das hört sich zunächst gerecht und harmlos an. Nach der Lektüre des Artikels „Rechtsproblem Familie“ von Prof. Dr. Schachtschneider (Link hier, pdf hier) ist das zu relativieren. Er arbeitet in diesem Artikel heraus, wie die Ablösung des Schuldprinzips durch das Zerrüttungsprinzip im Scheidungsrecht der Ehe und der Familie geschadet hat. Die Scheidungsreform von 1976 macht die Eheschließung für den voraussichtlich Unterhaltspflichtigen zum unkalkulierbaren Risiko: „Das Elend einer gescheiterten Familie ist für Männer und Frauen so groß, daß viele Menschen das Risiko einer Ehe und Familie nicht eingehen und gar nicht erst heiraten. Den Rest des Beitrags lesen »

Acht jungliberale Theologen und dreiunddreißig Alt-Bischöfe: Gender-Fortschritt unaufhaltsam

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„…alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt“ (Mark. 9, 23) – sollen wir wohl glauben, wenn wir die acht kurzen Beiträge von jüngeren Theologen gelesen haben, die von der ZEIT gebeten wurden, auf die acht „Altbischöfe“ zu antworten. Mit Geleitschutz durch den evangelischen Ethiker Friedrich Wilhelm Graf, der den Altbischöfen „naiven Biblizismus“ vorwirft. Den müssen sich immerhin diese acht hier nicht vorwerfen lassen: keine/r zitiert auch nur eine einzige Bibelstelle.

„Was Pfarrerinnen und Pfarrer am Sonntag predigen, soll nicht im Widerspruch zu ihrem eigenen Leben stehen.“ so fängt gleich die Juniorprofessorin Stefanie Schardien an und meint, daß sich „die Gemeinden bereits gut arrangiert“ hätten mit allen Lebensformen im Pfarrhaus, und: „alles kann glaubwürdig gelebt werden“. Also sollen sie so predigen, wie sie unter der Woche leben? Uns einen Schwank aus ihrem Leben erzählen? Oder nicht doch eher unter der Woche so leben, wie sie sonntags nach der Schrift predigen? Muß ich dazu Theologieprofessor(in) sein, um diese Kausalität so umdrehen zu dürfen? Sie spricht von einem „Leitbild … ein verantwortliches, verlässliches und liebevolles Miteinander, wie es sich aus dem Gesamtklang des Evangeliums hören lässt“ – der Gesamtklang des Evangeliums ist ein großer Cluster, vielleicht sollte sie doch mal in die Partitur schauen und die einzelnen Stimmen genauer studieren. Das ist Gutmenschentum reinsten Wassers, das ist anythinggoes vom Feinsten. Immerhin gesteht sie „Gemeinden ein sehr feines Glaubwürdigkeitsgespür“ zu, wenn eine „Frauenhilfsfrau“ (?) der Lebenspartnerin der neuen Pfarrerin ein „Usambaraveilchen“ mitgibt. Ob sie uns dieses feine ‘“Glaubwürdigkeitsgespür“ auch zuspricht, wenn wir ihr mit der Bibel, mit dem Text, dem Wort, kommen?

Weil Gott alle einlädt, weil Jesus zu den Ausgegrenzten ging, deshalb sollen Homosexuelle so sein dürfen, wie sie sind. Der Augsburger Theologieprofessor Bernd Oberdorfer Den Rest des Beitrags lesen »

Gender-Ideologie-Kritik und Trennungskinder

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„Dass sich aus den Reihen steuerzahlender, familien-ernährender Männer gegen diesen soziologischen Okkultismus kaum Widerstand regt, kann als ein Propaganda-Coup oder Dressurerfolg ersten Ranges verbucht werden.“ schreibt Michael Klonovsky in seinem FOCUS-Artikel „Ein Nagel im Sarg des westlichen Menschen – Was Gender und Gender-Mainstreaming mit Dekadenz zu tun haben“.

Auch die Evangelische Allianz hat schon 2008 ein Papier veröffentlicht, das mit Gender Mainstreaming abrechnet.

Nach längerer Denkpause werde ich am Artikel weiterschreiben.

Und zu diesem Artikel in Freie Welt: „Trennungskinder klagen an!“ – mein Jugendamt hat mir mitgeteilt, daß sie keine Post von mir mehr öffnen werden, das ist Öffentlicher Dienst pur: zuerst für alles zuständig, nachher für nichts verantwortlich.  Jetzt sind die „Kinder“ 25 und 23, ob sich auf diesem Provinzjugendamt im dunklen Schwarzwaldtal was geändert hat? Wohl kaum, schon gar nicht in den Köpfen dort.

Dann muß auch über Bettina Roehl geredet werden, neu in Chrismon, in ihrem Blog und Cicero (1, 2). Und über Gabriele Kuby, katholische Journalistin und Autorin (1, 2).

Und über den „6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“ vom 20. bis 24. Mai 2009 in Marburg, aus dessen Anlaß die Erklärung (siehe auch hier) „Für Freiheit und Selbstbestimmung – gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände“ von vielen Wissenschaftlern und Verantwortungsträgern in Bildung, Publizistik und Religion unterzeichnet wurde.

Geschrieben von altervater

23. Januar 2011 um 10:01

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Acht Altbischöfe zeigen Flagge gegen den Zeitgeist: „Das Wort sie sollen lassen stahn!“ Und: als Mann und Frau mit einem klaren Ja zu Kindern als Geschenk Gottes

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Homosexualität ist politisch korrekt, wir haben einen schwulen Außenminister, eine lesbische Verfassungsrichterin, einen Christopher Street Day, an dem die Szene sich feiert, wir haben eingetragene Lebenspartnerschaften und die Gleichstellung beim Erbrecht und den Pensionen, die auch an gleichgeschlechtliche Witwen und Witwer ausbezahlt werden, Herr Mronz kann also mal die Witwenpension von Westerwelles Ministerruhegehalt bekommen, so er ihn überleben wird.

Und wir haben eine EKD-Synode, die im NOV 2010 ein neues Pfarrdienstgesetz verabschiedet hat, das es schwulen und lesbischen Pfarrern/Pfarrerinnen erlauben soll, ihre gleichgeschlechtlichen Partner mit im Pfarrhaus wohnen zu lassen – „Doch jetzt erlebt die evangelische Kirche einen  Aufstand,  wie  sie  ihn  in  dieser Form noch nicht gab.“ schreibt die ZEIT in ihrer Beilage Christ und Welt.

Dort ist auch der Brief veröffentlicht, den acht Alt-Bischöfe gegen dieses neue Gesetz an alle Synodalen in den Landeskirchen gerichtet haben (übersichtlicher als pdf siehe hier), die diesem Gesetz noch zustimmen müssen. „Zur Begründung sind vor allem drei biblische Aussagen anzuführen, die im Ganzen der Bibel von zentraler Bedeutung sind. Nach Römer 1,26 f. gehört gleichgeschlechtliches Zusammenleben in exemplarisch hervorgehobener Weise zu den gottwidrigen Verhaltensweisen, Den Rest des Beitrags lesen »

Elterngeld zum Elche jagen: welche Familien trotz Familienpolitik überleben

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Der amerikanische Autor Phillip Longman lacht über das deutsche Elterngeld: schon im April 2006 im SPIEGEL erzählt er von einem ähnlichen Modell in Schweden vor ein paar Jahren. „Wissen Sie, was viele schwedische Männer in ihren freien Monaten gemacht haben sollen? Sie sind jagen gegangen, Elche jagen. Die Elchjagdinitiative. Das ist ein Schwedenwitz. Das ist ja alles ganz lieb gemeint. Auch der Vater soll ein bisschen helfen. Es ist vielleicht politisch korrekt, aber es bringt nichts, glauben Sie mir.“ Und er hatte recht, „Das Elterngeld kostet Milliarden, verfehlt aber alle von der Bundesregierung gesteckten Ziele. Experten raten: Weg damit!“ (SPON, weitere Kommentare vom Gemeindenetzwerk, dem Institut für Demografie und in Freie Welt). Wie das Elterngeld verteilt wird, zeigt diese Grafik des IDAF; dieser Verein bedauert zwar in seinem Straßburger Manifest von 2000, daß Kinder immer mehr zur Privatsache würden – wenn sie es nur wären, kann ich als Liberaler diesen v.a. katholischen, adligen oder promovierten Familienfreunden nur zurufen. Der Staat mischt hier kräftig mit und belohnt die gutverdienenden (wer ist das schon unter 30) besonders – das haben die jungen Importbräute aus Anatolien schon erreicht, daß der Staat sich nicht mehr traut, junge Familienfrauen unter 30 zu unterstützen, obwohl die es am meisten bräuchten und am meisten verdient hätten, opfern sie doch Freiheit, Bildung und Erlebnis ihrer besten Jahre ihren Kindern, weil ein solches staatliches Geschenk den Kinderreichtum armer Ausländerfamilien noch stärker belohnen und fördern würde.

In seinem Artikel „The Return of Patriarchy“ (1, Dank an Cicero für die Übersetzung) prophezeit er die Rückkehr des Patriarchats, Begründung etwas verkürzt: weil Feministinnen weniger oder gar keine Kinder bekommen. Die meisten Kinder bekommen stark religiöse Familien, die die ganz althergebrachte Rollenverteilung praktizieren, „ein konservatives Familienmodell, das besonders für Zeiten geeignet ist, in denen der Wohlfahrtsstaat zusammenbricht.“

Wie ich schon in meiner Auseinandersetzung mit der Frankfurter Feministin Antje Schrupp klärt er auf, was ein Patriarch ist: kein Frauenunterdrücker, sondern ein Frauenversorger, der sich dafür viel Arbeit zumutet und wenig Abwechslung gönnt.

Gefahr droht dem Patriarchat weniger von den Frauen als vom Gesetzgeber und der Gesellschaft, Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von altervater

4. Dezember 2010 um 19:34

Rebecca Jones: My Credo as a Christian Woman – Glauben leben als Frau

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Ein bemerkenswertes Dokument, das im Original vom amerikanischen „Council on Biblical Manhood & Womanhood“ veröffentlicht wird. Rebecca Jones’ Glaubenssätze könnten einen Paß darstellen, hinter dem nach 40 Jahren harter Wanderung durch Gebirge und Wüsten der Blick auf grüne Landschaften und milderes Gelände sichtbar wird. 40 Jahre Feminismus haben Männer als Verlierer und Frauen erdrückt von Ansprüchen zurückgelassen. In der Diskussion zwischen Egalitarians und Complementarians bekennt sie sich ganz klar zur zweiten Gruppe, die glaubt, daß Gott Mann und Frau verschieden geschaffen hat, um sich zu ergänzen, nicht gleich, um in Konkurrenz zu treten.

Ich glaube, daß Gott mich als Frau nach seinem Bilde geschaffen hat.

Ich glaube, daß Gott als Schöpfer meine ganze Person, meinen Körper, meine Seele, meine Gedanken und Gefühle zu einem Ganzen gemacht hat. Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von altervater

27. November 2010 um 07:41

Die paar Probleme – Beziehungsnöte, Beziehungskiller – wem schaden Pornos?

mit 2 Kommentaren

Recht eifrig [z.B. in 1, 2, 3, 4]argumentieren Evangelikale gegen Pornographie; evangelisch-ehrlich und offen, weil sie ein Problem ansprechen, an das sich andere nicht trauen, die keine Meinung und keine Lösung haben. Typisch evangelikal, weil sie verdammen, ohne groß Verständnis für den Sünder zu zeigen; etwas lieblos, weil der Sünder ein Sünder ist und damit basta, phantasielos, weil die einseitige Verdammung dem betroffenen Mann nicht viel hilft.

Am meisten betrogen wird der Mann: er öffnet seine Phantasie, er hebt den Deckel auf seinen Gefühlen, professionell und aufwendig inszeniert wird ihm Hingabe vorgespielt, ohne dafür die Bestätigung als Mann, Lob, Anerkennung, feste Beziehung und Hingabe einer echten Frau, das große Geschenk von Kindern zu bekommen. Deshalb wird Porno zur Sucht, Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von altervater

11. November 2010 um 18:09

Veröffentlicht in Bibel, Ehe, Familie

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Männer wählen das Leben – Onan fehlten Mut und Willen

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Nur 6 Verse lang im 1. Mose 38 lebt Onan, der zweite Sohn Judahs mit der Tamar, also ein Enkel Jakobs und Neffe des berühmten Josef in Ägypten. Er soll seinem verstorbenen Bruder (der hieß „Er“ und starb bald nach der Hochzeit mit Tamar, weil er „böse vor dem Herrn“ war) mit der Tamar Nachkommen schaffen; weil er seinen Samen dann immer „auf die Erde fallen und verderben“ ließ, ist er zum Namensgeber für männliche Selbstbefriedigung geworden. Fälschlicherweise: daß es bei Onan gar nicht um Selbstbefriedigung ging, wird in diesem netten Interview mit Onan angesprochen. Eine andere schöne Geschichte ist dieser Brief der Tamar an Judah in einer Sendung des DLF, in dem die Geschichte aus Sicht der Tamar erzählt wird. Eine jüdische Auslegung, die gar einen Zusammenhang mit der Josefsgeschichte herstellt, findet sich hier.

Warum mußte er sterben? Muß jeder sterben, der onaniert? Irgendwann schon, aber es gäbe wahrscheinlich kaum Männer, die älter als 20 Jahre alt werden, wenn der Tod schon wenige Lebensverse später einträte. Worum geht es also in dieser Geschichte, was könnten wir von diesem Anti-Held doch noch lernen?

Onan ist nicht die Hauptfigur in diesem Kapitel, das ist eine Frau, seine nichtjüdische Schwägerin Tamar, die es in den Stammbaum Jesu und zur ersten Frau im Neuen Testament geschafft hat. Ihre Vorgehensweise dabei wurde nie zur Nachahmung empfohlen (sie verführte ihren Schwiegervater und wurde von ihm schwanger), doch lohnt es sich, über sie und Onan weiter nachzudenken.

Da ich gleich mehrere Schwägerinnen habe, kann ich mitfühlen, eine leichte Aufgabe ist es nicht, was von Onan verlangt wird. Damals war das nicht unmoralisch, es war legitimiert und sollte ja zu einer Ehe führen. Und sie scheint ihm attraktiv genug gewesen zu sein, vor lauter Langeweile bekommt kein Mann einen Erguß, er war von ihr erregt, so viel steht fest. „… wenn er einging zu seines Bruders Frau“ – es blieb nicht bei einem Mal, Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von altervater

30. Oktober 2010 um 20:31

Veröffentlicht in Bibel, Ehe, Familie

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Does Christianity squash women – werden Frauen im Christentum unterdrückt?

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„… nach Paulus ist unsere sexuelle Identität untrennbar mit der Botschaft des Evangeliums verbunden, eine Infragestellung der Geschlechterrollen wäre für ihn eine Infragestellung der Autorität Gottes über die Schöpfung“ (S.208). So eindeutige Sätze formuliert Rebecca Jones in ihrem Buch „Does Christianity Squash Women – A Christian Looks At Womanhood“. In der amerikanischen Diskussion zwischen den „Egalitarians“ und den „Complementarians“ bezieht sie damit eindeutig die Position der zweiten Gruppe, die die Verschiedenheit von Mann und Frau als Gottes Ordnung und Wille betont, wie diese in Ehe, Familie und Gesellschaft verschiedene Rollen einnehmen, sich ergänzen und so ihre wesensgemäße und gottgewollte Erfüllung finden.

Für kontinentaleuropäische Christen eine fast unbekannte Diskussion, haben doch v.a. in den protestantischen Landeskirchen die „Egalitarians“ die Meinungsführerschaft übernommen;  gegenteiligen Meinungen werden im milderen Fall kaum Redezeit oder Seiten gewährt; falls doch, wird schnell die große Keule „Frauenunterdrücker“, „Frau als Gebärmaschine“, „Frauen an den Herd“, „Patriarch“ (eine böse Karriere, daß daraus ein Schimpfwort werden konnte) oder dergleichen mehr gezückt oder der unglückliche Romantiker, der mindestens im kirchlichen Umfeld auf Meinungsfreiheit hoffte, in einem „Mutterkreuz“-Tiegel zerrieben. Wer widerspricht heute noch einer Frau Käßmann oder einer Frau Jepsen, die ob ihres Scheiterns mehr gefeiert oder als Opfer bemitleidet denn für ihre Taten(losigkeit) kritisiert werden?

Wobei der intellektuelle Hochmut angesichts sinkender Zahlen von (erst recht kirchlichen) Ehen, stark gesunkener Kinderzahlen auch unter Christen,  dafür immer noch höheren Scheidungsraten eigentlich erstaunt. Jedenfalls gibt es im landeskirchlichen Mainstream Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von altervater

24. Juli 2010 um 08:19

Herrgott, Margot – Käßmann, Pille und Geburtenzahl

mit 2 Kommentaren

In der FAZ (net) vom 18.05. ein Artikel über die Geburtenstatistik: „Noch nie so wenige Kinder“. Am 13.05. berichtet Spiegel Online, daß die frühere Bischöfin und EKD-Ratsvorsitzende Käßmann auf dem Ökumenischen Kirchentat in München die Pille als „Geschenk Gottes“ bezeichnet hat.

Da fällt einem zuerst Psalm 127, 3 ein:  Siehe, Kinder sind eine Gabe des HERRN, und Leibesfrucht ist ein Geschenk. Wieder einmal sind wir tief beeindruckt von der Interpretationsmacht unserer ordinierten Bibelwissenschaftler, aus diesem und anderen Versen herauszulesen, daß nicht Kinder, sondern die Pille ein Geschenk Gottes sein sollen.

Aus dem faz.net-Artikel vom 17.05.2010

Ein Leserkommentar in der FAZ zum o.a. Artikel: „Kein Kind wird wegen dem oder für den Staat geboren, kein Elterngeld und kein Mutterkreuz helfen da; meine Kinder wurden in z.T. prekärer ökonomischer Situation geboren. Entscheidend waren (christliche) Werte, eine daraus folgende Hoffnung, ein Programm, das ’68 und Feminismus überrollen, aber nicht überzeugen konnten. Eine große Zahl ungeborener Kinder dürfte dem Scheidungsrecht seit sozialliberalen Zeiten geschuldet sein – wenn eine Frau ohne Schuldprinzip einseitig die Zerrüttung feststellen kann und nachher Kindes- und Ehegatten-Unterhalt samt de facto Sorgerecht hat, der Mann bei Steuerklasse 1 (womöglich muß er noch Kinderfreibeträge abgeben) auf dem Selbstbehalt dahinfristet, so hat ein solcher Mann eine Abschreckungswirkung auf viele andere. Ein weiterer Grund ist das veränderte Frauenbild: welche Frau kann es sich moralisch noch leisten, „einfach“ „zu Hause“ zu bleiben? Woher soll sie die Legitimation dafür nehmen? Wenn dann noch ehemalige Bischöfinnen die Pille als Geschenk Gottes verkünden dürfen, muß sich niemand mehr über nichts wundern.“

Mal sehen, ob das Statistische Bundesamt es sich traut und schafft, die Geburten nach Bevölkerungsgruppen aufzuschlüsseln: wie viele Kinder in Deutschland haben einen Migrationshintergrund? Und welchen geistigen Hintergrund haben deutsche, gebildete junge Erwachsene? Was läuft da schief? Was läuft da überhaupt ab?

Ein anderer Kommentator zum FAZ-Artikel verweist auf die 114.000 Abtreibungen im Jahr – Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von altervater

17. Mai 2010 um 17:42

Links, Blogs und Videos zum Thema Polygamie – hauptsächlich aus den USA

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Solche Stimmen auch in Deutschland – dann gäbe es diesen Blog als Pendelschlag gegen 30 Jahre Feminismus und Gender nicht, dann wäre der Verfasser in seinem „paradise of family values“ glücklich (und schon immer die letzten 30 Jahre gewesen) und mind. 3 „lost decades“ seit „Die Töchter Egalias“ hätten nicht so viele Beziehungen und Familien zerstört: My Credo as Christian Woman (by Rebecca Jones). Gar nicht über Polygamie, aber sehr wertvoll und lesenswert. Confessio: damit ist auch klar, daß der Blogschreiber kein militanter Polygamist ist (sondern immer glücklicher in seiner streng monogamen Beziehung lebt, mit seiner Frau, bei der sich geistig-geistlich ganz viel bewegt, obwohl oder seit sie von diesem Blog hier weiß), daß die Thesen und Argumente in diesem Blog m.E. biblisch und damit Diskussionsstoff für Christen sein können.

Truthbearer – seit 1994 online

Love not force – eine Seite von truthbearer

nationalpolygamyadvocate – ebenfalls eine Seite von truthbearer

Pro-Polygamie – is the next civil rights battle

Our Polygamous Future: The Social Acceptance of Plural Marriage

Welcome to Christian polygamy

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Geschrieben von altervater

2. Mai 2010 um 04:38

Polygamie, die rauhe Wirklichkeit – Buchbesprechung „Die vierte Frau“

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Die evangelische Entwicklungshelferin Ursula Krebs, die seit 1988 in Kamerun lebt und arbeitet, schreibt die Lebensgeschichte einer Frau, die in einer polygamen Großfamilie aufwächst, mit 17 Jahren vom Vater mit dem Sohn eines Freundes verheiratet wird, 2 Kinder auf die Welt bringt, die jedoch bald sterben, sich von ihrem Mann trennt und schließlich als vierte von sechs Frauen eines Heilers lebt.

Über ihre Kindheit berichtet sie nicht viel; ein traumatischer Einschnitt, als sie für den Brautpreis einer neugebauten Hütte verheiratet werden soll. Die Erzählungen im Dorf lassen zunächst von der fernen Stadt träumen: die Provinzhauptstadt Bafoussam ist nur einen Tagesmarsch entfernt. Ihr Bräutigam ist in der ca. 250 km entfernten Hauptstadt Hilfsarbeiter bei einem ebenfalls polygam lebenden Kleinunternehmer; dort bekommen sie ein Zimmer als Wohnung zugewiesen.

Beide Söhne werden nicht älter als zwei Jahre; ein drittes Kind stirbt bei einer Fehlgeburt, nachdem sie von ihrem Mann mit einem Stück Liane verprügelt und auch auf den Bauch geschlagen wurde. Nach der Trennung von ihrem Mann Den Rest des Beitrags lesen »

Geschrieben von altervater

21. Februar 2010 um 05:32

Heute in der Predigt: Ps. 91, die Engel

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Heute eine schöne Taufpredigt über Ps. 91 gehört, V11 und 12: Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen, daß sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stößest.

Folgende lapidare Randbemerkung ist mir geblieben: sagt unser Pastor, er sei schon manchmal gescholten worden, weil er zuviel von Engeln redet, „aber sie sind nun mal in der Bibel, und zwar recht häufig“ (sinngemäß). Ob er das von Polygamie auch sagen würde?

Geschrieben von altervater

14. Februar 2010 um 03:57

Veröffentlicht in Bibel, Ehe, Familie, Polygamie

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